Im Auftrag von



November 1999

·  Was kommt nach der Banner- Anzeige?
· 

Elektronisches Papier: das Web in Straßenbahn, Badewanne und Rucksack

·  Online-Rabattmarken: Bytes & More
·  Internetaktien: Aktienmarkt im Oktober, Kauftip
·  Das Letzte!

Inhalt

  San Francisco Newsletter
·  Aktuelle Ausgabe
(September - Dezember 2000)
·  Juli/August 2000
·  Juni 2000
·  Mai 2000
·  April 2000
·  März 2000
·  Februar 2000
·  Januar 2000
·  Dezember 1999
·  November 1999
·  Oktober 1999 
·  September 1999 
·  August 1999 
·  Juli 1999 

·  San Francisco Newsletter- Mailingliste! Gratis!
·  Über den San Francisco Report

 

Erste Seite | Vorige Seite | Folgende Seite | Letzte Seite

Internetaktien: Aktienmarkt im Oktober, Kauftip

Die Aktienkurse der Internetunternehmen sind im Oktober weiter gestiegen. Vom 5. Oktober bis zum 5. November stieg der Internet-Aktienindex SFNII um 4 Prozent von 1045 auf 1087 Punkte. Viele Firmen sind aber immer noch weit von ihren letzten Kurshochs entfernt, die Ausnahmen sind Oracle, Sun und Real Networks. 

  • Technologie-Firmen: Größtenteils starke Gewinne. Börsenneulinge fuhren gut, viele Firmen verbuchten einen zweiten Monat in Folge mit starken Kurszuwächsen. Gewinner: Oracle (+36,9% nach über 13% Plus im Vormonat), Real Networks (+33,7% nach +30,5%), Doubleclick (+28,4% nach +21,2%), Sun (+17,9% nach +16,6%) sowie MCI Worldcom (+16,7%). Verlierer: IBM (-26,9% nach Nachrichten, dass IBM starke Umsatzeinbrüche in Q4/99 und Q1/00 erwarte).
  • Portale, ISPs: Mehrheitlich Zunahmen. Gewinner: AOL (+33,5% nach +20,9% im Vormonat), Lycos (+18,7% nach +15%) sowie Infoseek/GO Network (+14,0%). Yahoo! konnte das Kursplus vom Vormonat (+28,9%) nicht wiederholen und verlor 0,7%.
  • E-Commerce-Firmen: Erholung für Online-Broker, Verluste für alle anderen. Gewinner waren die Online-Broker, deren Kurse wieder stiegen, nachdem die Sommerflaute im Aktienhandel vorbei ist und die Firmen zukünftig wieder bessere Umsätze erwarten können. E-Trade gewann (+38,2%), ebenso Charles Schwab (+20,7%) und Ameritrade (+12,4%). Verlierer: E-Toys (-11,8%) und Priceline (-14,3%), alle übrigen verloren ebenso, aber weniger.

Kauftip des Monats

Die Kaufempfehlung in dieser Ausgabe: Das Forschungs- und Technologieunternehmen Lucent Technologies. Es erfüllt alle Bedingungen, die ein Anleger an ein solides Unternehmen stellt:

  • Lucent hat einen hohen Umsatz im Verhältnis zum eingesetzten Kapital (0,19 Cent pro Dollar, hohes Umsatz-Kurs-Verhältnis),
  • Die Firma ist nicht so gut darin, aus dem Umsatz auch einen hohen Gewinn erwirtschaften (hohes Gewinn-Kurs-Verhältnis), liegt jedoch immer noch im Plus mit 0,01 pro investiertem Dollar,
  • Sie hat keine zu hohe Firmenbewertung für eine Hightech-Gesellschaft (Kurs-Gewinn-Verhältnis oder KGV von 71, auch Price/Earnings Ratio genannt oder kurz P/E).
  • Lucents Aktienkurs liegt immer noch um über 15% unter dem letzten Kurshoch im Juli, hat also Potential für schnelle Kursgewinne.

Details dieser Bedingungen finden Sie in dem August-Spezial “Nach dem Crash der Web-Aktien: Welche Aktien jetzt kaufen?”.

Fügen wir diesen Wert unserem Internet-Portfolio hinzu und sehen wir uns außerdem an, wie sich dessen Wert im vergangenen Monat entwickelt hat:

San Francisco Newsletter Portfolio

Firma

Kauftag

Kaufkurs, Euro

Stck

Bez., Euro

Kurs 05.11.1

Wert

Gew./
Verl.

In %

3Com

03.08.99

22,50

11

247,50

29,44

323,81

76,31

30,8%

AT&T

03.08.99

48,80

5

244,00

47,00

235,00

-9,00

-3,7%

IBM

03.08.99

113,0

2

226,00

90,25

180,50

-45,50

-20,1%

Oracle

03.08.99

35,30

7

247,10

58,69

410,81

163,71

66,3%

Charles Schwab

28.09.99

32,00

7

224,00

40,13

280,88

56,88

25,4%

Lucent

05.11.99

67,50

3

202,50

67,50

202,50

0,00

0,0%

Summe

 

 

 

1391,10

 

1633,50

242,40

17,4%

1 – Euro, Frankfurt/M.

Der Wert des Portfolios hat bei einer Anlage von rund 1400 Euro in drei Monaten etwa 240 Euro zugelegt oder gut 17 Prozent. Zum Vergleich: Der Nasdaq-Hightech-Index legte im gleichen Zeitraum lediglich 8,3% zu, der Dow Jones Industrial Average blieb nahezu unverändert, und der DAX gewann 13,9 Prozent.

Das Letzte!

Sie haben nicht die geringste Ahnung, wovon Ihr US-Kollege gerade am Telefon gesprochen hat, als er elegant die Begriffe Lasagna Syndrome, Code 18 und Nerd Bird in die Konversation eingesprengt hat? Verzagen Sie nicht! Jetzt hilft The Ultimate Silicon Valley Slang Page, auf dem Laufenden zu bleiben über den neuesten Industrie-Schnack. Und was die Slangbegriffe oben zu bedeuten haben? Selber nachschauen, und zwar hier!

San Francisco, 5. November 1999

Ihr

 

            Karsten Weide

 

Sie finden den San Francisco Newsletter selbstverständlich auch online unter der Adresse http://www.weide.com/index.html.

Unsere Mailinglist erinnert Sie jedesmal, wenn die neueste Ausgabe des San Francisco Newsletters online erscheint. Schicken Sie einfach eine leere Mail an sfnliste_abo@weide.com.

Haben Sie Kritik, Anregungen oder Fragen? Sie erreichen mich unter sfnewsletter@weide.com.

Nota bene: Weder ich noch die Brightheads PR & Marketing Consulting GmbH haften, falls Sie aufgrund der o. a. Informationen Aktien kaufen oder verkaufen und dabei Geld verlieren sollten. Geld in Aktien anzulegen, ist risikoreich. Noch riskanter ist es, Geld in Internetaktien anzulegen. Sie müssen damit rechnen, Ihr gesamtes Investment in Internetaktien zu verlieren. Aktienanlage sollte langfristig betrieben werden

Zurück zur Übersicht.

Erste Seite | Vorige Seite | Folgende Seite | Letzte Seite


Copyright © 1999 - 2000 Karsten Weide und Bright Heads PR & Marketing Consulting GmbH.  Alle Rechte vorbehalten. 
Schicken Sie Tadel, Lob und Verbesserungsvorschläge bitte an sfreport@sfreport.com
Die SF-Newsletter-Mailingliste hält Sie auf dem Laufenden über die Web-Industrie. 
Abo per Mail an:  sfnliste_abo@sfreport.com - gratis.